Forscher entwickeln ein Gegengift zu Alkohol
Gibt es bald die Anti-Alkohol-Pille? Zumindest ein erster Schritt in diese Richtung scheint nun gelungen: Ein amerikanisch-chinesisches Forscherteam hat Enzyme in winzigen Partikeln eingeschlossen und damit den Alkoholabbau im Blut von Mäusen beschleunigt.
Forscher entdecken 24 Gene für Kurzsichtigkeit
Kurzsichtigkeit liegt in der Familie. Ein internationales Forscherteam vom Erasmus Medical Center in Rotterdam hat herausgefunden, warum das so ist: Die Wissenschaftler identifizierten 24 Gene, die offenbar am Entstehen der Fehlsichtigkeit beteiligt sind. Wenn jemand gleich mehrere dieser Risikovarianten im Erbgut trägt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Kurzsichtigkeit um das Zehnfache.
Chinas Antibiotikaeinsatz fördert resistente Krankheitskeime
Chinas Massentierhaltung ist gefährlich für das globale Gesundheitssystem. 149 verschiedene Resistenzgene gegen Antibiotika fanden Forscher in Tierkot und Erde von drei großen Schweinefarmen. Alle wichtigen Wirkstoffklassen der Antibiotika könnten so ihren Nutzen verlieren, warnen die Forscher im Wissenschaftsmagazin "PNAS" (doi: 10.1073/pnas.1222743110).
Kortison verschlechtert langfristig die Heilung eines Tennisarms
Physiotherapie kann beim sogenannten Tennisarm Rückfälle verhindern. Ihr Heilerfolg ist jedoch vergleichbar mit dem eines Placebos. Kortisonspritzen schneiden sogar schlechter ab als die Scheinbehandlung, wie Mediziner im Fachjournal "JAMA" berichten (doi: 10.1001/jama.2013.129).
Wissenswert: Warum fliegt im Winter Blütenstaub?
Eine Niesattacke im Winter muss nicht unbedingt das Zeichen einer Erkältung sein: Es sind bereits Blütenpollen unterwegs und sie sorgen bei Allergikern für rote Augen und eine Triefnase. Doch wie kann das eigentlich sein - es ist ja noch alles kahl und keine Blüten sind zu sehen. Was blüht denn da und warum so früh?
Eine Ehe kann das Leben verlängern
Eine Ehe reduziert das Risiko eines Herzinfarkts um mehr als ein Drittel. Tritt die Erkrankung dennoch ein, liegt die Sterblichkeit erheblich niedriger. Der Befund gilt unabhängig von Alter und Geschlecht, wie finnische Forscher im Fachjournal "European Journal of Preventive Cardiology" (doi: 10.1177/2047487313475893) berichten.