Schlafmangel macht auch die Gene müde
Schlafmangel verändert die Aktivität mehrerer Hundert Gene, die unter anderem an Entzündungsreaktionen, am Immunsystem und an der Reaktion auf Stress beteiligt sind. Unzählige weitere Gene werden in ihrer Aktivität gedämpft. Damit konnten Forscher erstmalig einen Teil der Mechanismen erklären, die bei zu wenig Schlaf Gesundheitsprobleme verursachen.
Klimawandel: Steigende Luftfeuchtigkeit verringert Produktivität
Der Klimawandel sorgt schon heute für Einbußen in der Wirtschaft: In den heißesten Monaten liegt die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer aktuell nur noch bei etwa 90 Prozent des theoretisch möglichen Werts und damit deutlich niedriger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Das haben amerikanische Forscher jetzt berechnet.
Hummeln orientieren sich an elektrischen Feldern von Blumen
Zwischen Hummeln und Blumen fliegen die Funken: Neben Farben, Mustern und Formen dient Blüten auch ein elektrisches Feld dazu, tierische Bestäuber anzulocken. Die Insekten nutzen das Muster des Feldes, um sich Blüten mit viel Nektar zu merken, berichtet ein internationales Forscherteam online im Wissenschaftsjournal "Science" (doi: 10.1126/science.1230883).
Biotomaten profitieren von Stress
Stress ist gesund - zumindest für Tomaten. Im ökologischen Landbau müssen die Pflanzen sich gegen mehr Umwelteinflüsse verteidigen als in anderen Kulturen. Dazu bilden sie biochemische Substanzen - für den Menschen wertvolle Nährstoffe. Vor allem Vitamin C und Zucker konzentrierten sich in Biotomaten, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachjournal "PLoS ONE".
Delfine rufen einander beim Namen
Diese Eigenschaft teilen Delfine mit dem Menschen: Sie können vertraute Artgenossen mit einem individuellen Klang rufen, sie also praktisch beim Namen nennen. Denn jeder Große Tümmler entwickelt in der Kindheit eine einzigartige Melodie, die nur er singt. Dieses "Lied" kopieren Artgenossen, um die soziale Bindung untereinander zu stärken.
Fernsehen scheint die Kriminalität zu fördern
Wer als Kind extrem viel Fernsehen geguckt hat, ist als Erwachsener häufiger kriminell. Außerdem kann der Fernsehkonsum die Entwicklung einer aggressiven und dissozialen Persönlichkeit begünstigen. Das berichten neuseeländische Forscher im Fachjournal "Pediatrics". (doi: 10.1542/peds.2012-1582)