Auch deutscher Hersteller in Pferdefleisch-Skandal verwickelt
Auch ein deutscher Hersteller ist in den europaweiten Pferdefleisch-Skandal verwickelt. Der Produzent eines beanstandeten Gulaschs des Discounters Aldi Süd kommt aus dem brandenburgischen Ostprignitz-Ruppin, wie das Verbraucherschutzministerium des Landes am Freitagabend mitteilte. Um die Lebensmittel in dem Betrieb zu überprüfen, seien bereits Proben genommen worden.
Pferdefleisch-Skandal: Produkte aus Kühlhaus in Verden gesperrt
Wegen des Pferdefleisch-Skandals sind Produkte aus einem Kühlhaus im Landkreis Verden in Niedersachsen gesperrt worden. Das teilte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums am Donnerstag in Hannover mit. Eine Firma aus Nordrhein-Westfalen, die unter anderem von dem in die Kritik geratenen französischen Unternehmen Comigel beliefert wird, habe Waren in dem Kühlhaus gelagert.
Lidl muss für Verkauf von belastetem Käse 1,5 Millionen Euro zahlen
Wegen des Vertriebs von mit Listerien belasteten Käseprodukten aus Österreich muss der Discounter Lidl eine Geldbuße in Höhe von 1,5 Millionen Euro bezahlen. Das Amtsgericht Heilbronn hat auch gegen vier Mitarbeiter wegen lebensmittelrechtlicher Verstöße Geldstrafen zwischen 27.000 und 58.500 Euro erlassen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.
Kaiser’s Tengelmann bestätigt Pferdefleisch-Verdacht in Lasagne
Die Supermarktkette Kaiser's Tengelmann hat den Pferdefleisch-Verdacht für die Lasagne ihrer Eigenmarke "A&P" bestätigt. Es lägen nun auch eigene Testergebnisse vor, die den Nachweis von Pferde-DNA bestätigten, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Produkt war allerdings aufgrund des Verdachts bereits am 6. Februar aus dem Handel genommen worden.
Pferdefleisch-Verdacht bei zahlreichen Tiefkühlprodukten
Bei mehreren in Deutschland verkauften Tiefkühlprodukten besteht jetzt ebenfalls der Verdacht, dass Rindfleisch durch Pferdefleisch ersetzt wurde.
Shell lässt Autofahrer für Luft bezahlen
Der Mineralölkonzern Shell lässt sich an immer mehr Tankstellen fürs Aufpumpen der Autoreifen bezahlen. Ein entsprechendes Pilotprojekt, bei dem Kunden für die Korrekturen des Luftdrucks am Fahrzeug einen Euro berappen müssen, wird ab 21. Januar auf 120 Tankstellen ausgeweitet, wie Shell-Sprecherin Cornelia Wolber am Freitag in Hamburg sagte.