Schäuble gegen Gesetz zur Begrenzung von Dispo-Zinsen
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich gegen eine gesetzliche Begrenzung von Dispo-Zinsen ausgesprochen. "Wir brauchen mehr Transparenz bei den Anbietern und mehr Eigenverantwortung der Verbraucher", sagte Schäuble der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe). Es sei gut, dass sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) "jetzt auch um dieses Thema kümmert".
Linke für verbindliche Regelung bei Dispozinsen
Linken-Parteichefin Katja Kipping hat in der Debatte um überhöhte Dispozinsen eine verbindliche Regelung gefordert. "Wir wollen gesetzliche Höchstzinsen. Kein Zins darf mehr als fünf Prozentpunkte über dem Zentralbankzins liegen", sagte Kipping den "Ruhr Nachrichten" (Freitagausgabe).
Studie: Zehn Prozent Dispozinsen angemessen
Kreditinstitute können derzeit mit Zinssätzen von zehn Prozent pro Jahr für Kontoüberziehung "profitabel arbeiten". Das geht aus einer am Donnerstag vom Bundesverbraucherministerium veröffentlichten Studie hervor. Verlangt werden derzeit bei Dispozinsen bis zu 14 Prozent.
SPD fordert Gesetz gegen hohe Dispozinsen
Der stellvertretende SPD-Fraktionschef, Ulrich Kelber, fordert eine gesetzliche Begrenzung der Zinsen bei Überziehung des Girokontos.
Nutzerzahl von Internetbanking-Angeboten in Deutschland steigt
Knapp die Hälfte der Bundesbürger erledigt ihre Geldgeschäfte bereits im Internet. Mehr als 28 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren und damit über 45 Prozent nutzten das Onlinebanking, teilte der IT-Branchenverband Bitkom am Mittwoch auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mit.
DAB Bank zu Schadenersatz verurteilt
Erstmals haben geschädigte Anleger der insolventen Accessio AG erfolgreich gegen die DAB Bank geklagt. Das Oberlandesgericht München verurteilte die Direktbank am Dienstag zu einer Schadenersatzzahlung.