Kaufleute verdienen trotz Krise mehr
Die Gehälter der Fach- und Führungskräfte mit kaufmännischem Aufgabengebiet sind trotz Eurokrise stärker gestiegen als erwartet. Hatten die Unternehmen im Jahr 2011 ein Plus von bis zu 3,4 Prozent prognostiziert, verdienen Fachkräfte derzeit im Durchschnitt 3,8 Prozent mehr als vor zwölf Monaten, wie die Managementberatung Kienbaum ermittelte.
Kein niedrigeres Elterngeld wegen Dienstwagennutzung
Arbeitnehmer, die während der Elternzeit nicht berufstätig sind und ihren Dienstwagen weiter nutzen dürfen, müssen keinen Abschlag beim Elterngeld hinnehmen. Das entschied das Sozialgericht Stuttgart (Aktenzeichen: S 17 EG 6737/10). Zwar sei der geldwerte Vorteil aus der Überlassung des Dienstwagens als Einkommen einzustufen, jedoch nicht als Einkommen aus einer ausgeübten Erwerbstätigkeit.
Bei Hauskauf auf die Nebenkosten achten
Viele Immobilienkäufer unterschätzen einer Umfrage zufolge die Kosten eines Hauses. Nahezu jeder Dritte traut sich finanziell mehr zu, als er sich tatsächlich leisten kann, und rund ein Viertel der Käufer ist sich nicht im Klaren über die zusätzlichen Ausgaben. Das ergab die repräsentative Studie "Marktmonitor Immobilien 2012" des Immobilienportals immowelt.de.
Keller und Gäste-WC sind ein Muss im neuen Haus
Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte auf Merkmale achten, die beim Wiederverkauf entscheidend sind. Dazu gehört die Ausstattung mit einem Keller und einem Gäste-WC. "Auch die Himmelsrichtung ist wichtig. Immobilien mit sonniger Südausrichtung lassen sich besser vermarkten als andere", sagt Ludwig Wiesbauer vom Immobilienvermittler PlanetHome.
Baulärm muss werktags bis 22.00 Uhr geduldet werden
Nachbarn müssen den Lärm von Baustellen werktags bis 22.00 Uhr hinnehmen. Das gelte auch am Samstag, der ebenfalls ein Werktag ist, informiert Ulrich Zerfaß, Bautechnik-Experte vom TÜV Rheinland. Wer aber sonntags oder nach 22.00 Uhr von lauten Bohr- und Stemmgeräuschen beschallt wird, kann das Ordnungsamt um Abhilfe bitten.
Gefährliche Hindernisse
90 Prozent aller Haushalte, in denen Senioren wohnen, sind nicht altersgerecht. Das geht aus einer Studie des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe hervor. Viele Bewohner müssen Stufen überwinden, um in ihre Wohnung zu gelangen. Oft befinden sich auch innerhalb der Wohnung Treppen. Die Bäder sind zu eng, Duschen nur über Schwellen zu betreten.