TÜV gibt Tipps zum entspannten Pendeln

"Wer regelmäßig pendelt, kann die Zeit auch sinnvoll nutzen." Das rät Gerhard Laub, Bereichsleiter für Verkehrspsychologie und Verkehrsmedizin beim TÜV Süd in München. So schaffe man den Weg "deutlich entspannter". Im Auto böten sich beispielsweise Hörbücher, Musik oder ein Sprachkurs auf CD an. Dabei sollte sich der Fahrer aber nicht vom Straßenverkehr ablenken lassen.

400.000 Arbeitnehmer pendeln von Ost nach West

Auch gut 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung fahren rund 400.000 Ostdeutsche regelmäßig zur Arbeit in den Westen. Der Anteil der Pendler an allen ostdeutschen Arbeitnehmern ist seit 2001 sogar leicht von 6,8 Prozent auf über sieben Prozent im Jahr 2011 (Stand Ende Juni) gestiegen, wie aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervor geht.

Unregelmäßiger Fährverkehr: Pendler dürfen längere Strecke absetzen

Wer auf seinem Weg zur Arbeit auf eine Fähre angewiesen ist, die oft witterungsbedingt ausfällt, darf für Fahrten zur Arbeit auch den Umweg ohne Fährfahrt steuerlich geltend machen. Das entschied der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen: VI R 53/11). In dem Fall müssen die Finanzämter die Kosten anerkennen, wenn der Arbeitnehmer ohne Fähre zuverlässiger zur Arbeit kommt.

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