Buchtipp: „Trüffel – Gaumentraum für Genießer“
Feinschmecker wissen die Seltenheit und den Wert einer Trüffel zu schätzen. Es gibt allerdings nicht "die" Trüffel, wie der Chefkoch Jean-Christophe Rizet betont. In seinem Buch "Trüffel - Gaumentraum für Genießer" stellt er die vier begehrtesten Sorten unter den unterirdisch wachsenden Schlauchpilzen vor und erklärt Herkunft und Geschichte der Gourmet-Knolle.
Gefrorene Pilze vor dem Kochen nicht auftauen
Wer mehr Pilze gekauft oder gesammelt hat, als er verbrauchen kann, kann den Überschuss einfrieren. "Dafür sollte man die Pilze zuvor putzen und zerkleinern", sagt Renate Zollner, Autorin des Kochbuchs "Pilze. Genuss aus dem Wald". Danach blanchiere man die Pilze kurz in kochendem Wasser. Danach könne man sie in Gefrierbeutel verpacken und einfrieren.
Getrocknete Pilze sorgen für intensive Würze
Manche Pilze sind getrocknet aromatischer als frisch. "Knoblauch- und Nelken-Schwindlinge zum Beispiel sind als Speisepilze mit ihren dünnfleischigen Hüten nicht gerade ergiebig", sagt der Kochbuchautor Reinhardt Hess (z. B. "Pilze & Waldbeeren"). Zum Würzen eigneten sie sich hingegen sehr gut.
Schmackhaftes aus dem Wald
Ob brauner Steinpilz, gelber Pfifferling, oder roter Kaiserling - Pilzliebhaber verschmähen sicherlich keinen dieser köstlichen Genüsse aus heimischen Wäldern. Aus allen Sorten lassen sich delikate Gerichte zubereiten - vom edlen Steinpilzcarpaccio bis zum pikanten Pilzgulasch. "Die Hauptsaison für Pilzsammler ist vom Frühsommer bis in den späten Herbst", sagt Pilzexpertin Renate Zollner.