Rechtstipp: Bei PKV-Kündigung muss Versicherter informiert werden
Eine private Krankenversicherung (PKV) kann nur dann wirksam gekündigt werden, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass der Versicherte entsprechend informiert wurde. Das geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs hervor.
Rechtstipp: Kein Krankentagegeld bei Teilnahme an Wiedereingliederung
Nimmt ein Versicherter an einer stufenweisen beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahme teil, kann er nicht gleichzeitig Krankentagegeld von seiner privaten Krankenversicherung bekommen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach hervor.
Rechtstipp: PKV muss Behandlungen in eigener Praxis zahlen
Wer sich in einer Einrichtung behandeln lässt, an der er mit anderen Gesellschaftern beteiligt ist, kann trotzdem verlangen, dass die Kosten von der privaten Krankenversicherung ersetzt werden. Das entschied das Amtsgericht Offenbach.
Rechtstipp: Restschuldversicherung darf bei Berufsunfähigkeit erlöschen
Eine Klausel in Policen von Restschuldversicherungen, wonach ein Anspruch auf Arbeitsunfähigkeitsversicherung erlischt, wenn die versicherte Person unbefristet berufs- oder erwerbsunfähig wird, ist wirksam. Das entschied das Oberlandesgericht Hamburg.
Rechtstipp: Arbeitsunfall zu Hause kann Versicherungsfalle werden
Wird ein Unternehmen von zu Hause aus betrieben und auch Besprechungen mit den Mitarbeitern gelegentlich dort abgehalten, steht der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung auf dem Spiel. Das machte das Landessozialgericht Saarbrücken mit einer Entscheidung deutlich.
Rechtstipp: Langsame Kfz-Versicherung muss Nutzungsausfall bezahlen
Wer schuldlos in einen Unfall verwickelt ist, kann die Reparaturkosten von der gegnerischen Versicherung erstattet bekommen. Wenn der Geschädigte nicht selbst das Geld hat, um dabei in Vorkasse zu treten, muss die Versicherung auch einen Nutzungsausfall für die Zeit zahlen, bis das Auto wieder fahrbereit ist. Das entschied das Landgericht Hamburg.