EnBW hebt Strompreise an

Deutschlands drittgrößter Energieversorger EnBW hebt im kommenden Jahr die Strompreise an. In Summe steigen die Belastungen ab 1. Februar um 2,69 Cent pro Kilowattstunde netto, wie der Konzern am Montag in Karlsruhe ankündigte. Die EnBW begründete die Preisanpassung damit, dass zum 1. Januar vier gesetzliche Umlagen auf den Strompreis steigen oder neu eingeführt werden.

Jeder Kunde hat im Jahr 15 Minuten lang keinen Strom

Im vergangenen Jahr sind Privathaushalte und Firmen im Schnitt eine Viertelstunde lang nicht mit Strom versorgt worden. Wie die Bundesnetzagentur am Montag in Bonn mitteilte, betrug die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung 15,31 Minuten. Damit liegt der Wert nur 41 Sekunden über dem von 2010 und deutlich unter dem Mittel der Jahre 2006 bis 2010, das 17,44 Minuten betrug.

Verbraucherzentralen gegen Ausnahmen für Industrie beim Strom

Die Verbraucherzentralen haben die Vergünstigungen für energieintensive Unternehmen bei der Ökostrom-Umlage scharf kritisiert. "Die Politik hat die Belange der Verbraucher völlig aus dem Blick verloren", sagte Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe).

Verbraucherzentralen gegen Ausnahmen für Industrie beim Strom

Die Verbraucherzentralen haben die Vergünstigungen für energieintensive Unternehmen bei der Ökostrom-Umlage scharf kritisiert. "Die Politik hat die Belange der Verbraucher völlig aus dem Blick verloren", sagte Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe).

RWE-Chef Peter Terium erwartet steigende Strompreise

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE, Peter Terium, erwartet weiter steigende Strompreise. Die Energiewende gebe es nicht zum Nulltarif, sagte Terium der "Bild"-Zeitung (Onlineausgabe). Der Ausbau der Stromleitungsnetze sei kostspielig, konventionelle Energieträger wie Kohle und Gas würden teurer und die Förderung der Erneuerbaren Energien nehme zu.

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