Verbraucherschützer fordern höhere Bußgelder für Telefon-Abzocke
Bei der Bundesnetzagentur in Bonn liegen mehr als 860 Verbraucherbeschwerden zu R-Gesprächsanrufen vor. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, wie die "Passauer Neue Presse" (Samstagausgabe) berichtet. R-Gespräche sind Telefonate, bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt.
SPD fordert Gesetz gegen hohe Dispozinsen
Der stellvertretende SPD-Fraktionschef, Ulrich Kelber, fordert eine gesetzliche Begrenzung der Zinsen bei Überziehung des Girokontos.
Versandhändler dürfen Gewährleistungsfrist nicht einschränken
Versandhändler im Internet dürfen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht den Eindruck erwecken, dass Artikel mit offensichtlichen Mängeln spätestens zwei Wochen nach Erhalt reklamiert werden müssen. Das entschied das Oberlandesgericht Hamm in einem am Freitag bekanntgewordenen Urteil. In dem Fall hatte ein Versandhändler von Spielgeräten eine solche Klausel verwendet.
Aktionärsschützer warnen vor entmündigendem Verbraucherschutz
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat das Verbraucherschutzministerium davor gewarnt, die Selbstbestimmung von Anlegern zu beschneiden. "Die Politik darf den Verbraucherschutz nicht immer weiter in den Vordergrund schieben, obwohl sich die Anleger inzwischen ausreichend selbst informieren", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler am Donnerstag in Berlin.
Spritpreis in Deutschland auf Rekordhöhe
Autofahrer haben in Deutschland noch nie so viel für Benzin und Diesel bezahlen müssen wie in diesem Jahr. Die "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtete vorab unter Berufung auf Zahlen der Bundesregierung, der Preis für einen Liter Superbenzin sei in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen, für einen Liter Diesel sogar um 80 Prozent.
Anbieter von Apps verpflichten sich zu Verbraucherschutz
Eine Gruppe von Software-Anbietern für Smartphones ruft einen Ehrenkodex zur Einhaltung des Datenschutzes bei Apps ins Leben. Die Initiative Verbraucher Apps (IVA) stehe allen Unternehmen offen, deren Applikationen einen Mehrwert für den Verbraucher böten, teilten die Gründer am Donnerstag mit.