Geringqualifizierte profitieren weniger vom Arbeitsmarktboom
Geringqualifizierte Arbeitnehmer haben vom Arbeitsmarktboom der vergangenen Jahre deutlich weniger profitiert als besser qualifizierte Beschäftigte.
Smartphone stresst auch Manager
Fast alle Führungskräfte in Deutschland bleiben nach dem offiziellen Arbeitsende im Dienst. Wie aus einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer und der Technischen Universität München hervorgeht, schalten gerade einmal zwei Prozent der Manager in ihrer Freizeit Smartphone und Laptop grundsätzlich aus.
Arbeitnehmer muss Zeugnis im Betrieb abholen
Arbeitnehmer müssen ihr Zeugnis selbst im Betrieb abholen. Nur unter besonderen Umständen könnten Beschäftigte verlangen, dass ihr Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber zugestellt wird, entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem Kostenverfahren (Aktenzeichen: 10 Ta 31/13).
Zehn plus x
Wer in einem Kleinbetrieb arbeitet, ist nur schlecht vor dem Jobverlust geschützt. Das Kündigungsschutzgesetz gilt nämlich erst, wenn es mehr als zehn Beschäftigte im Betrieb gibt. Allerdings stellte das Bundesarbeitsgericht nun klar, dass zu den Beschäftigten nicht nur die Stammbelegschaft, sondern unter Umständen auch Leiharbeitnehmer zählen können (Aktenzeichen: 2 AZR 140/12).
Beamtenbund will Kurs im Tarifstreit mit den Ländern verschärfen
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder droht der Deutsche Beamtenbund (dbb) mit einer Ausweitung der Warnstreiks. "Was wir bisher gemacht haben, war da nur ein Vorgeschmack, sozusagen die Vorwärmphase", sagte dbb-Tarifverhandlungsführer Willi Russ dem Magazin "Focus" laut einem Vorabbericht von Samstag.
Insolvenzgeld erhöht Elterngeld nicht
Insolvenzgeld bleibt bei der Berechnung des Elterngeldanspruchs außen vor. Das entschied das Bundessozialgericht und wies damit die Klage eines Forstarbeiters gegen die Elterngeldstelle endgültig ab. Der Kläger hatte im Jahr vor der Geburt des Kindes neben Arbeitseinkommen und Einkommen aus Selbstständigkeit gut 4.900 Euro Insolvenzgeld bezogen.