Privat Versicherter muss sich Sanatoriumsbehandlung zusagen lassen
Eine private Krankenversicherung muss die Kosten für den Aufenthalt eines Patienten in einer Privatklinik nicht tragen, wenn sie die Kostenübernahme nicht ausdrücklich zugesagt hat. Das entschied das Amtsgericht Gießen (Aktenzeichen: 49 C 144/12).
Arbeitslos nach Transfergesellschaft: Restschuldversicherung muss zahlen
Restschuldversicherungen haftet der Ruf an, dass sie in vielen Fällen die Leistung verweigern. Dies war auch bei einem vom Landgericht Berlin entschiedenen Fall so (Aktenzeichen: 7 O 305/11), in dem ein Mann aus einem Arbeitsverhältnis in eine Transfergesellschaft gewechselt hatte. Dort war er mit Ablauf des Vertrages arbeitslos geworden.
Riester-Rentenversicherung: Nur wenige sind wirklich gut
Eine Riester-Rentenversicherung lohnt sich, wenn die Angebote der Versicherer wirklich "gut" sind. Doch die Qualität der Angebote fällt je nach Versicherung sehr unterschiedlich aus. Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest. Bei ihrem Vergleich von klassischen Riester-Rentenversicherungen hat die Stiftung nur fünf von 29 Angeboten mit "gut" bewertet.
Berufsunfähigkeit: So lässt sich das Risiko minimieren
"Berufsunfähig!" Schon das Wort reicht aus, um wohl jedem Arbeitnehmer einen gehörigen Schrecken einzujagen. Aber was bedeutet die ärztliche Diagnose "Berufsunfähigkeit" eigentlich für den Arbeitnehmer?
Versicherung muss Augenoperation nicht zahlen
Eine private Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, für einen Versicherten eine Augenoperation zu zahlen, wenn dessen Sehschwäche auch mit einer Sehhilfe ausgeglichen werden kann. Das hat das Landgericht Köln entschieden (Aktenzeichen: 23 0 213/11).
Hund beißt Helfer: Kein Fall für die Unfallversicherung
Wer aus Gefälligkeit mit Nachbars Hund Gassi geht und von ihm gebissen wird, der steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Aktenzeichen: L 8 U 4142/10). Damit versagte das Gericht dem hilfsbereiten Nachbarn den Status des sogenannten Wie-Beschäftigten, der zum Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung geführt hätte.