Brennwertkessel können langfristig viel Energie sparen
Hausbesitzer sollten alte Heizkessel austauschen, wenn sie länger als 15 Jahre in Betrieb waren. Ein neuer Brennwertkessel spart pro Jahr zwischen 10 und 20 Prozent Energie. "Besonders effizient ist die Kombination mit einer Solaranlage für das warme Wasser", sagt die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft co2online, Tanja Loitz.
Nicht nur der Kaufpreis zählt
Günstige Zinskonditionen und Angst vor der Inflation heizen derzeit einen wahren Run auf Immobilien an. Besonders in Ballungsgebieten steigt die Nachfrage nach Häusern und Eigentumswohnungen. Mancher kauft teurer als er eigentlich wollte, aus Sorge, dass ihm ein anderer zuvorkommen könnte. Das kann den Käufer schnell in die Bredouille bringen.
Die Baupolizei darf immer aufs Grundstück
Baubehörden sind im Rahmen des Polizei- und Ordnungsrechts befugt, Grundstücke jederzeit zu betreten und den Bautenstand zu kontrollieren. Dabei prüfen sie, ob die vorhandenen Bauten genehmigt sind. Auch kleinere Schwarzbauten werden dabei leicht entdeckt, informiert die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein.
Rohbauten vor Nässe und Frost schützen
Rohbauten müssen vor dem Winter vor Eis und Schnee geschützt werden. Bauherren sollten sich aber nicht darauf verlassen, dass die Baufirmen die Baustelle absichern. "Sie sind zwar dazu verpflichtet, aber nicht alle tun das", sagt Hildegard Brunner, Bausachverständige des Verbands Privater Bauherren. Im Zweifel sollten sich Bauherren selbst Folien besorgen und die neuralgischen Punkte abdecken.
Energetische Sanierung rechnet sich langfristig
Schlecht isolierte Fenster, mangelnde Dämmung, veraltete Heizung - viele Einfamilienhäuser in Deutschland hinken dem aktuellen Standard hinterher. Ein Energieverbrauch von 230 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr und mehr ist keine Seltenheit.
Bericht: Bis zu fünf Milliarden Euro Schaden durch Pfusch am Bau
Durch Pfusch und Betrug beim Eigenheimbau entsteht den Deutschen Schätzungen zufolge ein jährlicher Schaden von eineinhalb bis fünf Milliarden Euro. Dies berichtet die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und auf Bauexperten. Betroffen seien vor allem private Bauherren und Handwerker.