Vorübergehende Dauerlösung
Nach fast acht Jahren und vier befristeten Arbeitsverträgen reichte es der Kassiererin: Sie verlangte eine Festanstellung statt der erneuten Beschäftigung als Elternzeitvertretung. Vor Gericht argumentierte die Klägerin, dass ihre Arbeitskraft offensichtlich nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft benötigt werde.
Bachelor-Architekt darf sich nicht Architekt nennen
Wer ein dreijähriges Architekturstudium mit dem Bachelor abschließt, darf sich dennoch nicht Architekt nennen. Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz habe den Antrag eines Absolventen auf Aufnahme in die Architektenliste zu Recht abgelehnt, entschied das Verwaltungsgericht Koblenz (Aktenzeichen: 3 K 192/12.KO).
Staatliche Gründungsförderung im Überblick
Für Existenzgründer gibt es zahlreiche Starthilfen - vom Gründungscoaching über den Gründungszuschuss bis hin zu zinsgünstigen Krediten der staatlichen Förderbank KfW. Um die Orientierung in der staatlichen Förderlandschaft zu erleichtern, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Broschüre "Wirtschaftliche Förderung" neu aufgelegt.
Lebenslanges Lernen setzt Arbeitnehmer unter Druck
Lebenslanges Lernen am Arbeitsplatz wird nach Einschätzung der meisten Arbeitnehmer wichtiger. Gleichzeitig setzt der wahrgenommene Zwang zur Weiterbildung jeden zweiten Beschäftigten unter Druck, wie aus einer Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung unter bundesweit 1.005 Erwerbstätigen hervorgeht.
IT-Profis verdienen in München am besten
IT-Fachkräfte verdienen im Süden Deutschlands deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Wie aus einer Gehaltsanalyse des Personaldienstleisters Robert Half hervorgeht, erreichen Leiter der IT-Abteilung deutschlandweit ein Salär von 80.000 Euro pro Jahr. Weit überdurchschnittlich ist das Einkommen auf dieser Position in München mit gut 115.000 Euro, während IT-Leiter in Berlin gut 67.
Abbruch oder Aufbruch
Nicht jede Berufsausbildung hält das, was sich Jugendliche von ihr versprochen haben. Jahr für Jahr entscheiden sich daher tausende Auszubildende für den Abbruch: Der Anteil der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge liegt ziemlich konstant bei rund 20 Prozent. Allerdings ist die Ausbildung damit tatsächlich nur für wenige wirklich zu Ende.