„Dein Kind macht mich wahnsinnig“
Die Startbedingungen sind ungünstig, der Alltag ist schwierig und immer wieder gibt es Zoff - dennoch schaffen es viele Mütter, Väter und Kinder in Patchwork-Familien, dauerhaft füreinander da zu sein. Zuerst müssen sie sich jedoch mühsam zusammenraufen - denn von alleine wird aus mehreren Individuen keine Familie.
Hektik am Morgen geht Kindern gegen den Strich
Viele Eltern sind morgens schon schweißgebadet, wenn sie ihre Kinder in der Kita abliefern. Denn seit der Wecker geklingelt hat, waren die Erwachsenen nur damit beschäftigt, ihren Nachwuchs erst aus dem Bett, dann ins Bad, dann an den Frühstückstisch und anschließend in die Matschklamotten zu treiben.
Auf Kinderlärm gelassen und diplomatisch reagieren
Kaum ist die Schule aus, tobt der Junge von nebenan durch den Hausflur und verwandelt die Nachbarwohnung in einen Abenteuerspielplatz - Tag für Tag, zum Leidwesen der Nachbarn. Besonders ältere Menschen leiden unter dem Lärm, den Kinder verursachen. Wer etwas dagegen tun will, muss diplomatisch sein, sagt der Diplompsychologe und Stressbewältigungstrainer Andreas Winkler.
Der Nazi im Kinderzimmer
Die Runen auf dem neuen Pullover des Sohnes müssen keine Nazisymbole sein. Die aggressive Musik, die die Tochter neuerdings hört, ist wohl eine pubertäre Geschmacksverirrung. Der Spruch über Ausländer war etwas daneben. Aber sollte das eigene Kind deshalb gleich rechtsradikal sein?
Belästigungen am Telefon ins Leere laufen lassen
Viele Leute erschrecken, wenn ihr Telefon klingelt. Sie haben Angst vor ominösen Anrufen, bei denen gleich wieder aufgelegt wird, oder vor Leuten, die sie am Telefon beleidigen und bedrohen.
Bye Bye Windel!
Das Thema Trockenwerden stachelt bei vielen Eltern den Ehrgeiz an. Auf Spielplätzen und vor Kitas vergleichen sie, welches Kind wohl als erstes die Windel ablegt. Und je mehr Altersgenossen den eigenen Nachwuchs im Töpfchen-Wettbewerb überholen, desto nervöser werden Mütter und Väter.