Worauf es bei der Geldanlage ankommt
"Warum soll ich eigentlich an der Börse Geld anlegen?" Diese Frage stellen sich viele Anleger, wenn vorgeschlagen wird, ihr Erspartes aufs Parkett zu tragen. Die Antwort darauf ist relativ einfach: Weil sie Rendite erreichen wollen. Eine ausreichende Altersvorsorge braucht Zins und Zinseszins.
Geldanlage in fünf Schritten
Oft ist es schwierig, Monat für Monat Geld für die Altersvorsorge, große Anschaffungen oder einfach nur zur Sicherheit auf die Seite zu legen. Kennen Sparer aber ihre Ziele, lässt sich mit einer Reihe einfacher Regeln der Erfolg sichern und das nötige Kleingeld für später anlegen. Fünf Schritte erleichtern dabei das Finden der richtigen Strategie.
Schnelltest für Anleger
Kaum jemand kauft ein Auto, nur weil der Verkäufer sagt, es sei gut. Jeder Interessent würde sich wohl vorher informieren und sich eine eigene Meinung bilden. Er würde die Vor- und Nachteile abwägen, mit Freunden sprechen und die Angebote der Konkurrenz prüfen.
Langläufer bekommen bei der Geldanlage mehr Zinsen
Wer für sein Erspartes die Rendite steigern will, sollte das Geld als mehrjähriges Festgeld anlegen. Zwar gibt es auch hier keine Zinswunder, aber bis zu 3,6 Prozent sind drin und damit deutlich mehr als bei einer kurzfristigen Anlage, wie die Zeitschrift "Finanztest" berichtet. Wer sicher ist, dass er sein Geld länger nicht braucht, kann der Inflation damit ein Schnippchen schlagen.
Garantiedepots als Option in der Krise
Wer sein Geld sicher und ertragreich anlegen möchte, dem rät die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer September-Ausgabe zu einem Garantiedepot. Diese Anlageform kombiniert gut verzinstes Festgeld mit breit streuenden Aktienfonds, die welt- oder europaweit anlegen. Dabei sorgt die Festzinsanlage für die Garantie, die Fonds bringen die Rendite.
Ein Klassiker verschwindet
Seit vielen Jahren gelten Bundesschatzbriefe als Inbegriff der sicheren Geldanlage. Bald aber ist es damit vorbei: Der Bund will sich aus dem Geschäft mit Privatkunden zurückziehen. Dies betrifft die bei vielen bekannten Bundesschatzbriefe Typ A und Typ B. Ab kommendem Jahr wird der Bund diese nicht mehr auflegen.