Wenn Zwieback und Kamillentee nicht mehr ausreichen
Ein flaues Gefühl in der Magengrube, Übelkeit, Sodbrennen oder auch nur ein ungewohnter Druck, der auf dem Oberbauch lastet - es gibt kaum jemanden, der damit noch nie zu tun hatte, sagt der in Hamburg praktizierende Arzt Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbands der Deutschen Internisten. "Mit dem Magen-Darm-Trakt steht und fällt unsere ganze Versorgung. Er ist aber auch sehr anfällig.
Musik aufs Ohr: Ab 85 Dezibel wird es gefährlich fürs Gehör
Kopfhörer auf, Musik an und los geht's - viele Jugendliche hören unterwegs mit dem MP3-Player oder dem Handy Musik. Um die Außengeräusche möglichst zu übertönen, wird laut aufgedreht. Musik aus dem Kopfhörer sei nicht per se ein Problem, sagt Professor Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau.
Prickelndes Nass
Still oder mit Kohlensäure? Wer auf diese Frage "Mit Kohlensäure" antwortet, muss das nicht auf ein Getränk beziehen. Er kann auch im Begriff sein, ein Bad zu nehmen. Denn Kohlensäurebäder regen die Durchblutung an und verbessern die Sauerstoffaufnahme der Lunge, berichtet Jürgen Kleinschmidt, medizinischer Balneologe und Vertreter des Deutschen Wellness Verbandes.
Nicht jede Tablette darf geteilt werden
Eine Halbe zum Frühstück, eine Vierteltablette vor dem Zubettgehen: Viele Menschen teilen sich Tabletten, um die Wirkstoffmenge zu verringern. Dr. Wolfgang Kircher von der Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker warnt aber: "Bevor Patienten eine Tablette zerbrechen oder pulverisieren, sollten sie sich vergewissern, ob dies überhaupt problemlos möglich ist."
Obst und Gemüse sollten für Kinder zum Alltag gehören
Spaghetti mit Tomatensoße, Brötchen mit Schokocreme oder Pommes mit Ketchup - wenn es nach ihnen ginge, bräuchten viele Kindern nichts anderes zu essen. "Wenn Kinder Obst und Gemüse ablehnen, sollten ihnen die Eltern ein Vorbild sein", rät die Kölner Oecotrophologin Kerstin Bernhardt, die seit 15 Jahren als Ernährungsberaterin arbeitet.
Fehlstellungen des Fußes lassen sich frühzeitig therapieren
98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, das ist die gute Nachricht einer Untersuchung der Universität Wien. Doch mit steigenden Lebensjahren lässt die Fußgesundheit nach. "Leider werden Fußfehlstellungen in der Regel viel zu spät wahrgenommen", weiß Ulrich Betz, vom Institut für Physikalische Therapie, Rehabilitation und Prävention an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.