Was bringt der Pflege-Riester?
Ab Januar 2013 gibt es erstmals einen staatlichen Zuschuss für bestimmte private Pflege-Zusatzversicherungen. Diese Möglichkeit wird "Pflege-Riester" oder auch "Pflege-Bahr" genannt und ist Teil des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der neuen Förderung:
Verständnis für den anderen hilft bei der häuslichen Pflege
Die Pflege eines Angehörigen ist oft anstrengend - auch in emotionaler Hinsicht. Betroffene haben beispielsweise das Gefühl, dass der Pflegebedürftige ihnen mit seinem Verhalten das Leben absichtlich schwer macht. "Für eine gute Pflege ist es daher wichtig, dass man versucht, sich immer wieder in die Lage des Pflegebedürftigen zu versetzen und seine Beweggründe zu verstehen", sagt Imke Wolf.
Beruf und Pflege unter einem Hut
Familie und Job zu vereinbaren ist eine große Herausforderung. Das gilt nicht nur für Eltern kleiner Kinder. Auch diejenigen, die in ihrer Freizeit einen kranken Angehörigen pflegen, leiden oft unter der Doppelbelastung. "Ich empfehle Betroffenen, in ihrem Unternehmen von Anfang an transparent mit ihrer Situation umzugehen", sagt Imke Wolf.
Private Krankenversicherung muss Intensivpflege zahlen
Private Krankenversicherer müssen für eine Intensivpflege in den eigenen vier Wänden aufkommen, wenn ein Patient sie benötigt, um nicht an den Folgen einer chronischen Bronchitis zu ersticken. Das entschied das Oberlandesgericht Hamm (Aktenzeichen: I-20 W 29/11). Schließt der Vertrag solche Leistungen aus, ist die entsprechende Regelung unzulässig.
Bei unreiner Haut ist normale Seife ein Tabu
Pusteln auf der Stirn, Mitesser auf der Nase, schmerzhafte Pickel am Kinn - kaum ein Jugendlicher kommt ohne Pickel und Hautunreinheiten durch die Pubertät.
„Pflegefall – Was nun?“
Wird ein Familienmitglied zum Pflegefall, müssen Angehörige in kürzester Zeit viele verschiedene Dinge organisieren. Wo man dann Informationen und Hilfe bekommen kann, zeigt der neue Flyer "Pflegefall - Was nun?" der Deutschen Seniorenliga.