Keine Krankenversicherungsbeiträge auf private Rente aus Versorgungswerk
Wer eine private Rente vom Versorgungswerk der Presse bekommt, muss auf die Leistungen keine Beiträge zur Krankenversicherung bezahlen. Das geht aus einem Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts (Aktenzeichen: L 5 KR 161/09) hervor.
Gehaltsrechner für Mini- und Midijob 2013
Arbeitnehmer mit einem Minijob dürfen seit 1. Januar monatlich 450 statt bislang 400 Euro verdienen, ohne eigene Beiträge an die Sozialversicherung zahlen zu müssen. Die sogenannte Gleitzone, in der Midi-Jobber einen ermäßigten Beitrag abführen, beginnt entsprechend bei 451 Euro und endet nunmehr bei 850 Euro.
Surfen auf Pornoseiten rechtfertigt keine außerordentliche Kündigung
Arbeitgeber dürfen nicht immer mit einer außerordentlichen Kündigung reagieren, wenn Beschäftigte trotz eines Verbots vom Arbeitsplatz aus privat im Internet surfen. Zumindest bei Mitarbeitern, die seit Jahren "beanstandungsfrei" gearbeitet hätten, sei eine Abmahnung ausreichend und erforderlich, entschied das Bundesarbeitsgericht (Aktenzeichen: 2 AZR 186/11).
Studie: Arbeitnehmer verdienen 2013 rund drei Prozent mehr
Die deutschen Arbeitnehmer können für 2013 erneut mit einer Lohnsteigerung um drei Prozent rechnen. Das prognostiziert die Unternehmensberatung Hay Group in einer Studie, für die den Angaben zufolge Gehaltsprognosen von weltweit mehr als 20.000 Unternehmen ausgewertet wurden.
Rechtstipp: Telefonkosten bei Auswärtstätigkeit absetzbar
Wer als Arbeitnehmer mindestens eine Woche auswärts tätig ist, kann die Kosten für Telefongespräche als Werbungskosten absetzen. Das entschied der Bundesfinanzhof. In dem Fall hatte ein Marinesoldat während eines längeren Auslandseinsatzes an den Wochenenden 15 Telefongespräche mit seiner Lebensgefährtin und Angehörigen für insgesamt 252 Euro geführt.
Vergleichen und wechseln
Viele Kunden haben in den vergangenen Wochen Post von ihrem Stromversorger erhalten, in der steigende Preise angekündigt wurden. Statt den Brief zähneknirschend abzuheften und die höheren Strompreise zu zahlen, rät die Verbraucherzentrale Hamburg zum Wechsel des Energieanbieters.