Azubi-Gehälter steigen schneller

Die Ausbildungsvergütungen sind 2012 schneller gestiegen als im Jahr zuvor. Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn mitteilte, verdienten Auszubildende im vergangenen Jahr im Bundesdurchschnitt laut Tarifvertrag 730 Euro brutto pro Monat. Dies waren 4,3 Prozent mehr als in den zwölf Monaten zuvor. Im Jahr 2011 hatte die durchschnittliche Tarifvergütung um 3,2 Prozent zugelegt.

Ministerium gibt Tipps zur Wiedereingliederung nach Krankheit

Arbeitnehmer, die lange wegen einer Erkrankung ausgefallen sind oder sehr häufig arbeitsunfähig werden, haben Anspruch auf ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement. Ziel ist es, arbeitsbedingte Ursachen für die häufigen Erkrankungen zu finden und eine Weiterbeschäftigung trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu ermöglichen.

Kalkulierbares Risiko

Bezahlen Arbeitgeber eine Weiterbildung, dürfen sie eine Gegenleistung erwarten. Grundsätzlich erlaubt sind Rückzahlungsvereinbarungen, in denen sich Beschäftigte unter bestimmten Umständen zur Erstattung von Weiterbildungskosten verpflichten, beispielsweise wenn sie das Unternehmen kurz nach dem Ende der Qualifizierung verlassen.

Student muss ALG II auch bei Behördenfehler zurückzahlen

Unberechtigte Hartz-IV-Leistungen müssen auch dann vom Empfänger erstattet werden, wenn die zuständige Behörde für den Fehler verantwortlich ist. Das gilt jedenfalls dann, wenn der Fehler für den Leistungsempfänger zu erkennen war, wie aus einem Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt (Aktenzeichen: L 5 AS 18/09) hervorgeht.

Arbeitgeber darf irrtümlich gezahlte Zulage nicht streichen

Zahlt ein Arbeitgeber über mehrere Jahre irrtümlich eine Zulage zum Weihnachtsgeld, weil er eine Klausel im Tarifvertrag missverstanden hat, darf er die Zulage nicht einfach streichen. Einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zufolge (Aktenzeichen: 10 AZR 571/11) durften die Beschäftigten nämlich bei wiederholter Zahlung darauf vertrauen, dass sie einen Anspruch auf die Zulage haben.

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