Studium im Seniorenalter bessert Rente nicht auf
Wer sich im hohen Alter zum Studieren entschließt, darf nicht mit einer Verbesserung seiner Rentensituation rechnen. Das entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Aktenzeichen: L 4 R 2791/11). Zwar wirken sich Studienzeiten generell in der gesetzlichen Rentenversicherung positiv aus.
Verbraucherschützer fordern radikalen Umbau der Altersvorsorge
Das derzeitige System der kapitalgedeckten Rente ist nach Ansicht der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nicht zu retten. "Das Herumdoktern an den Symptomen von Fehlberatung und Provisionsschneiderei hat nicht den geringsten Nutzen für die Verbraucher", erklärte Finanzexperte Niels Nauhauser am Dienstag in Stuttgart. Er forderte den Aufbau eines staatlichen Vorsorgefonds.
Experten uneins über Nutzen der Riester-Rente
Experten streiten über den Nutzen der Riester-Renten für Sparer. Während Gewerkschafts-Ökonom Gustav Horn eine Rückkehr zum Umlagesystem wie in der gesetzlichen Rente empfahl, verteidigte der Rentenexperte Bert Rürup am Donnerstag in Frankfurt am Main das kapitalgedeckte System. Horn argumentierte, dass auch die gesetzliche Rente eine langfristige Rendite von drei Prozent biete.
Die private Altersvorsorge
BETRIEBSRENTE - Arbeitnehmer können auf dem Wege der sogenannten Entgeltumwandlung seit 2002 in die betriebliche Altersversorgung einzahlen, ohne dass von den Beitragssummen Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Diese Abgabefreiheit war zunächst bis Ende 2008 begrenzt, wurde später jedoch unbefristet verlängert.
Riester-Sparer legen im Schnitt 843 an und bekommen 316 Euro Zulagen
Riester-Sparer legen im Jahr im Schnitt 843 Euro für ihre private Altersvorsorge an und kassieren 316 Euro staatliche Zulagen. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den bisher unveröffentlichten Alterssicherungsbericht der Bundesregierung berichtet, wurden bis Mitte dieses Jahres 15,56 Millionen Riester-Verträge angespart, zwei Drittel davon bei Versicherungen.
Vorteile durch freiwillige Zahlungen in die Rentenversicherung
Auch für nicht Pflichtversicherte kann es sinnvoll sein, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. So können Rentenansprüche erworben oder aufrechterhalten werden. Denn die reguläre Altersrente wird nur gezahlt, wenn für mindestens fünf Jahre Beiträge entrichtet wurden, wie das Portal ihre-vorsorge.de erklärt.