Energetische Sanierung rechnet sich langfristig
Schlecht isolierte Fenster, mangelnde Dämmung, veraltete Heizung - viele Einfamilienhäuser in Deutschland hinken dem aktuellen Standard hinterher. Ein Energieverbrauch von 230 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr und mehr ist keine Seltenheit.
Schäden bei der energetischen Sanierung vermeiden
Bei der energetischen Sanierung von Häusern können fehlerhaft ausgeführte Arbeiten später Feuchtigkeits- und Schimmelschäden verursachen. Wichtig ist daher die Koordinierung und Überwachung der Arbeiten durch einen Experten. Darauf macht die Ingenieurkammer des Saarlandes aufmerksam.
Steuerabschreibungen in Sanierungsgebieten nur nach Absprache
Investoren, die eine Immobilie in einem Sanierungsgebiet erwerben, können die Kosten für die Modernisierung und Sanierung innerhalb von zwölf Jahren von der Steuer absetzen. Voraussetzung für die Steuerbegünstigung ist, dass der Käufer die Baumaßnahmen vorher detailliert mit der Sanierungsbehörde vereinbart hat und diese ihm eine Bescheinigung über die Höhe der begünstigten Baukosten ausstellt.
Gebäude lassen sich minimalinvasiv sanieren
Nicht nur Operationen am menschlichen Körper lassen sich minimalinvasiv ausführen. Auch die energetische Modernisierung von Gebäuden ist auf diese schonende Weise ohne große Eingriffe möglich, sagt Michael Krause vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Kassel.
Hitzige Debatten
Die Entscheidung, ob er sein Haus energetisch fit machen soll, fällt schon manchem einzelnen Hausbesitzer nicht leicht. Viel schwerer ist es aber in Gemeinschaften von mehreren Wohnungseigentümern. "Da gehen die Meinungen oft weit auseinander", sagt Gabriele Heinrich, Vorsitzende des Verbraucherschutzvereins "Wohnen im Eigentum".