Bundesnetzagentur geht gegen Werbe-SMS vor
Die Bundesnetzagentur geht gegen die wachsende Flut unverlangter SMS-Werbung vor. Die Wettbewerbsbehörde sprach am Mittwoch gegen die Betreiber des Internetportals www.autokette.de eine Geschäftsmodelluntersagung aus. Dem Unternehmen wurde damit verboten, unverlangte Werbung per SMS an Verbraucher oder sonstige Marktteilnehmer zu versenden oder durch Dritte versenden zu lassen.
Gericht verbietet Gartencenter „Zehn Prozent auf alles“-Werbespruch
Ein Geschäft darf nicht mit dem Spruch "Zehn Prozent auf alles" werben, wenn dies nicht für alle Waren gilt. Nach einem am Montag veröffentlichten Urteil des Landgerichts München reicht es nicht aus, mit einem Sternchen auf Ausnahmen hinzuweisen. Das Gericht untersagte einer Filiale des Gartencenters in Landshut eine entsprechende Werbung.
Bei unerlaubten Werbeanrufen einfach auflegen
Vom Zeitschriftenabo bis zur Lebensversicherung - die Angebotspalette der Telefonwerber ist breit. Ob die Person am anderen Ende der Leitung Interesse an ihren Produkten hat, interessiert sie meist herzlich wenig. "Wer sich durch solche Anrufe belästigt fühlt, sollte am besten einfach auflegen", rät Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart.
BGH-Urteil zu Früchtequark „Monsterbacke“ erst im September
Der Bundesgerichtshof wird erst am 20. September über eine umstrittene Werbung des Molkereiunternehmens Ehrmann entscheiden. Das teilte der BGH am Freitag in Karlsruhe mit. Es geht darum, ob Ehrmann für seinen Früchtequark "Monsterbacke" mit dem Slogan "So wichtig wie das tägliche Glas Milch!" werben darf. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hält den Slogan für "irreführend".