Lebenslanges Lernen setzt Arbeitnehmer unter Druck
Lebenslanges Lernen am Arbeitsplatz wird nach Einschätzung der meisten Arbeitnehmer wichtiger. Gleichzeitig setzt der wahrgenommene Zwang zur Weiterbildung jeden zweiten Beschäftigten unter Druck, wie aus einer Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung unter bundesweit 1.005 Erwerbstätigen hervorgeht.
IT-Profis verdienen in München am besten
IT-Fachkräfte verdienen im Süden Deutschlands deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Wie aus einer Gehaltsanalyse des Personaldienstleisters Robert Half hervorgeht, erreichen Leiter der IT-Abteilung deutschlandweit ein Salär von 80.000 Euro pro Jahr. Weit überdurchschnittlich ist das Einkommen auf dieser Position in München mit gut 115.000 Euro, während IT-Leiter in Berlin gut 67.
Abbruch oder Aufbruch
Nicht jede Berufsausbildung hält das, was sich Jugendliche von ihr versprochen haben. Jahr für Jahr entscheiden sich daher tausende Auszubildende für den Abbruch: Der Anteil der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge liegt ziemlich konstant bei rund 20 Prozent. Allerdings ist die Ausbildung damit tatsächlich nur für wenige wirklich zu Ende.
Befristete Dauervertretung für Langzeiterkrankten ist zulässig
Arbeitnehmer müssen eine wiederholte befristete Anstellung zur Vertretung eines langzeiterkrankten Beschäftigten hinnehmen. Auch wenn der vertretene Beschäftigte bereits seit über zwei Jahren krankgeschrieben sei, schließe dies eine Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht aus, entschied das Landesarbeitsgericht Mainz (Aktenzeichen: 11 Sa 26/12).
Gutes Zeugnis für berufliche Weiterbildung an Volkshochschulen
Weiterbildungsangebote der Volkshochschulen (VHS) sind deutlich günstiger und meist nicht schlechter als Seminare und Kurse kommerzieller Veranstalter. Das geht aus einer Langzeituntersuchung der "Stiftung Warentest" hervor, die über einen Zeitraum von zehn Jahren gut 450 Kurse zur beruflichen Weiterbildung von mehr als 290 Anbietern bewertet hat.
Unternehmen für freiwillige Mail-Sperre nach Dienstschluss
Die Mehrheit der deutschen Unternehmen will die Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter über Handy und E-Mail nach Dienstschluss selbst regeln. Wie aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung unter rund 280 Mitgliedsunternehmen hervorgeht, halten 61 Prozent explizite Vereinbarungen für notwendig.