Linke für verbindliche Regelung bei Dispozinsen
Linken-Parteichefin Katja Kipping hat in der Debatte um überhöhte Dispozinsen eine verbindliche Regelung gefordert. "Wir wollen gesetzliche Höchstzinsen. Kein Zins darf mehr als fünf Prozentpunkte über dem Zentralbankzins liegen", sagte Kipping den "Ruhr Nachrichten" (Freitagausgabe).
Studie: Zehn Prozent Dispozinsen angemessen
Kreditinstitute können derzeit mit Zinssätzen von zehn Prozent pro Jahr für Kontoüberziehung "profitabel arbeiten". Das geht aus einer am Donnerstag vom Bundesverbraucherministerium veröffentlichten Studie hervor. Verlangt werden derzeit bei Dispozinsen bis zu 14 Prozent.
Gericht: Zusatzgebühr für nicht erfolgte Telefonate unzulässig
Mobilfunkanbieter dürfen von ihren Kunden keine Zusatzgebühren für nicht erfolgte Anrufe oder SMS innerhalb eines bestimmten Zeitraums verlangen. Eine entsprechende Klausel sei unwirksam, entschied das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen einen Anbieter aus Büdelsdorf geklagt.
Leistung von Direktversicherungen kann um Tausende Euro differieren
Je nach Anbieter kann sich die Leistung einer Direktversicherung zur Altersvorsorge laut einer Untersuchung des Magazins "Finanztest" um mehrere Tausend Euro unterscheiden. Für die August-Ausgabe des Hefts hat die Stiftung Warentest 33 Anbieter untersucht und Differenzen von bis zu 4.000 Euro Rente nach 20 Jahren Ruhestand festgestellt.
Stiftung Warentest: Nur zwei Auslandsreise-Versicherungen „sehr gut“
Nur zwei von 40 Auslandsreise-Krankenversicherungen bieten "sehr guten" Schutz für lange Reisen. Das ist das Ergebnis einer Prüfung, die die Stiftung Warentest am Dienstag in Berlin vorlegte. Dabei ging es um Versicherungsangebote für Auslandsaufenthalte von drei Monaten oder einem Jahr. Bei den 38 anderen Langzeit-Versicherungen reichten die Ergebnisse von "gut" bis "ausreichend".
Bundesbank stellt immer weniger Falschgeld fest
In Deutschland gibt es weniger Falschgeld. Im ersten Halbjahr 2012 wurden rund 19.000 gefälschte Euro-Banknoten registriert, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um fünf Prozent gegenüber der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres. 2011 war mit 39.