Gutes Arbeitsklima ist Deutschen besonders wichtig
Ein angenehmes Arbeitsklima ist Beschäftigten in Deutschland überdurchschnittlich wichtig. Das geht aus einer länderübergreifenden Umfrage der Internet-Stellenbörse Monster hervor, in der nach Motiven für einen Arbeitgeberwechsel jenseits von Gehalt, Sozialleistungen und Arbeitsort gefragt wurde.
Mehr Netto im Studium
Die meisten Studenten arbeiten nicht nur für ihren Abschluss, sondern auch für ihren Lebensunterhalt: Der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge haben zwei von drei Studenten einen Nebenjob. Dies dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass die Beschäftigung von Studenten aufgrund von Ausnahmeregelungen bei der Sozialversicherung besonders attraktiv ist.
Berufserfahrung bringt 3.000 Euro pro Jahr mehr
Erfahrung zahlt sich beim Gehalt aus: Eine spezialisierte Fachkraft, die fünf Jahre Berufserfahrung in der aktuellen Funktion vorweisen kann, verdient fast ein Viertel mehr als ein Berufseinsteiger, wie die Managementberatung Kienbaum ermittelte. Erfahrene Spezialisten kommen demnach im Durchschnitt auf jährlich 64.000 Euro brutto, Anfänger lediglich auf 49.000 Euro.
Weiterbildung erreicht Geringqualifizierte kaum
Die betriebliche Weiterbildung in Unternehmen geht an Älteren und Geringqualifizierten oft vorbei. Wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelte, profitieren demgegenüber jüngere beziehungsweise akademisch ausgebildete Arbeitnehmer überdurchschnittlich von Qualifizierungsangeboten.
Hartz-IV-Empfänger können Fortbildungskosten vom Einkommen abziehen
Berufstätige Hartz-IV-Empfänger dürfen Kosten für eine notwendige Fortbildung von ihrem Einkommen abziehen. Das entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg in einem Antragsverfahren auf einstweiligen Rechtsschutz (Aktenzeichen: L 13 AS 3794/12 ER-B).
Vier von zehn Beschäftigten fühlen sich überqualifiziert
Der Weiterbildungsbedarf in Deutschland ist zumindest aus Sicht der meisten Beschäftigten gedeckt: Wie aus einer Umfrage der Zeitarbeitsfirma Randstad hervorgeht, sind 59 Prozent der Arbeitnehmer der Ansicht, ihre Firma investiere genug in die Aus- und Weiterbildung. Zudem hielten sich 43 Prozent der Beschäftigten bereits für überqualifiziert.