Hallo Erdenbürger
Kaum ist ein Baby auf der Welt, wollen alle es begrüßen und bestaunen. "Es ist gut und richtig, dass eine Geburt gefeiert wird - aber das kann für Kind und Eltern auch etwas anstrengend werden", sagt Ursula Jahn-Zoehrens vom Deutschen Hebammenverband. Grundsätzlich rät sie Schwangeren, für die ersten zwei bis drei Wochen nach der Entbindung einen Besuchsstopp zu verhängen.
Beruf und Pflege unter einem Hut
Familie und Job zu vereinbaren ist eine große Herausforderung. Das gilt nicht nur für Eltern kleiner Kinder. Auch diejenigen, die in ihrer Freizeit einen kranken Angehörigen pflegen, leiden oft unter der Doppelbelastung. "Ich empfehle Betroffenen, in ihrem Unternehmen von Anfang an transparent mit ihrer Situation umzugehen", sagt Imke Wolf.
Das bisschen Haushalt…
Regelmäßiger Zoff um scheinbar banale Haushaltsaufgaben kann eine Beziehung schnell gefährden. "Wenn ein Paar zusammenwohnt, sollte klar geregelt sein, wie die Aufgaben auf beide Partner gerecht verteilt werden können", sagt Christian Thiel, Beziehungscoach aus Berlin und Autor des Buchs "Was glückliche Paare richtig machen".
Doktorspielchen im Kindergarten
Beschäftigen sich Kinder bereits im Kleinkindalter intensiv mit den eigenen oder den Geschlechtsteilen ihrer Spielkameraden, reagieren Eltern und Pädagogen meist verunsichert. Sollen sie einfach wegsehen und so tun, als hätten sie es nicht bemerkt, oder das Kind darauf ansprechen, es ihm vielleicht sogar verbieten?
Regelmäßige Pausen machen das Lernen leichter
Kindern fällt es oft schwer, bei den Hausaufgaben konzentriert am Ball zu bleiben. Hier kann eine Pause zum richtigen Zeitpunkt viel helfen, weiß Simone Fleischmann, Leiterin einer Grund- und Mittelschule und Fortbilderin für Lehrer. "Ich empfehle Eltern, mit dem Kind zusammen einen Lernplan zu entwerfen. Dabei sollte man sich am Biorhythmus des Kindes orientieren", sagt sie.
Wenn das Internet das Leben terrorisiert
Er küsste einen Mann, dann stürzte er sich von der Brücke. Der Student beendete sein Leben, weil ein Bekannter sein Outing heimlich filmte und an der Rutgers-Universität in New Jersey (USA) durchs Internet verbreitete. Der Fall aus dem Herbst 2010 endete mit einer 30-tägigen Gefängnisstrafe wegen Cyber-Mobbings. Er zeigt, wohin das ausgrenzende Verhalten in extremen Fällen führen kann.