Eine 24-Stunden-Kraft kann nicht den Pflegedienst ersetzen
Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung kann alten und pflegebedürftigen Menschen den Einzug in ein Heim ersparen. Vor allem bei Menschen mit Demenz greifen Angehörige manchmal auf 24-Stunden-Kräfte zurück, wenn sie allein eine dauerhafte Präsenz nicht gewährleisten können, diese aber notwendig ist.
Großeltern sollten Erziehungsdetails mit Eltern absprechen
Großeltern haben oft eine abweichende Meinung zum Erziehungsstil der Eltern. Manche mischen sich dann ungefragt in die Erziehung ein oder unterwandern diese, wenn die Enkel bei ihnen sind. "Grundsätzlich sollten Großeltern respektieren, dass die Hauptverantwortlichen die Eltern sind und sie in der zweiten Reihe stehen", sagt Hans Dusolt, Familientherapeut in München.
Der richtige Ort für die Traumhochzeit
"Ja, ich will!" Wenn dieser Satz fällt, soll alles passen: Der Mensch, dem das Versprechen gilt, der Zeitpunkt und der Ort. Doch wo ist der perfekte Schauplatz für das große Fest? Am Strand? Auf einer Waldlichtung? In einem Schloss? Oder ganz klassisch in der Kirche oder im Standesamt? Jedes Brautpaar hat eigene Träume - und fast jeder Traum lasse sich realisieren, sagen Hochzeitsexperten.
Kassen zahlen bei schwerer Krankheit die Haushaltshilfe
Erkrankungen können alte Menschen manchmal tagelang ans Bett fesseln. Sind keine Angehörigen für sie da, ist es möglich, eine Haushaltshilfe zu beantragen, wie Anne Speck von der unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) sagt.
Kindern mit „Null-Bock“ Unterstützung bieten statt Druck ausüben
"Null Bock" auf Schule hat jeder mal. Sind Kinder dauerhaft unmotiviert, probieren es Eltern oft mit Zwang oder Strafmaßnahmen. Doch das bringt nichts, meint die Mannheimer Schulpsychologin Sandra Rausch: "Druck aufzubauen ist in diesen Fällen das falsche Mittel." Forderungen wie "Du musst mehr tun" würden dem Kind nichts bringen.
Genug getrauert?
Der Verlust eines geliebten Menschen ist unendlich schwer. Denn Zeit heilt eben nicht alle Wunden, wie Heinz-Willi Melsa erfahren musste. Seine Tochter Inken verstarb 2005 mit nur 14 Jahren. "Für jeden Trauenden ist der Weg ein anderer", erklärt der Vater, der sich seit vielen Jahren in einer Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern engagiert. Die Trauer werde immer bleiben, genau wie der Verlust.