Buchtipp: „Grau ist great“
Es ist nicht mehr selbstverständlich, zur eigenen Naturfarbe zu stehen, wenn das Haar grau oder weiß geworden ist. Viele Menschen der Generation 50 plus tönen, färben oder "re-naturalisieren". Doch das sei keine Lösung, meint Sabine Reichel. Die Autorin fordert in ihrem Buch "Grau ist great" dazu auf, wahre Farbe zu bekennen.
Meinung über Kleidung ehrlich sagen
Ihre Antwort auf die Frage "Wie sehe ich aus, Liebling?" kann für Männer verhängnisvoll sein. Ein Negativurteil würde die Partnerin vielleicht kränken und Streit entfachen. Ein Lob zu heucheln, käme einer Lüge gleich. "Mit einem einfachen 'gut' oder 'weniger gut' ist es hier nicht getan", sagt die Kölner Psychotherapeutin Gerhild von Müller.
Nörgeleien am Partner sind Zeichen für Unzufriedenheit
Partner reiben sich oft an Kleinigkeiten auf. Eine verlegte Lieblings-CD, ein schlecht eingeräumter Geschirrspüler oder falsch sortierte Wäsche können einer Beziehung arg zusetzen. "Hinter Mäkelei und Intoleranz steckt häufig eine Unzufriedenheit mit der Partnerschaft", erläutert die Kieler Psychotherapeutin Svenja Lüthge.
Das passende Zuhause für einen schönen Lebensabend finden
Wohin, wenn das Wohnen zu Hause zu beschwerlich wird? Dieser Gedanke ist vielen Senioren unangenehm. Trotzdem sollten sie vorausschauend planen und bei der Suche nach einem neuen Zuhause genau hinsehen, raten die Experten Thomas Knieling und Herbert Mauel. Pflegebedürftige Senioren haben mittlerweile die Wahl, wie und wo sie leben möchten.
Seitensprung vor Offenbarung erst selbst bewerten
Seitensprünge sind nichts Ungewöhnliches. Etwa 90 Prozent der Menschen in einer Partnerschaft sollen mindestens einmal sexuellen Kontakt außerhalb ihrer festen Beziehung gehabt haben, zitiert die Kölner Psychotherapeutin Gerhild von Müller aus wissenschaftlichen Studien. Viele quält allerdings danach das schlechte Gewissen. Sie schwanken zwischen Verheimlichung und Offenbarungsdrang.
Unterforderung nicht einfach hinnehmen
Langeweile im Job ist auf Dauer ebenso wenig auszuhalten wie ständiger Stress. Manche fühlen sich allerdings hin und hergerissen zwischen dem Bedürfnis, etwas Sinnvolles zu tun, und ihrer Angst vor Überforderung, wenn sie auf sich aufmerksam machen. "Betroffene geraten in einen internen Interessenkonflikt", warnt Julia Scharnhorst, Diplom-Psychologin im schleswig-holsteinischen Wedel.