Gefährliche Hindernisse
90 Prozent aller Haushalte, in denen Senioren wohnen, sind nicht altersgerecht. Das geht aus einer Studie des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe hervor. Viele Bewohner müssen Stufen überwinden, um in ihre Wohnung zu gelangen. Oft befinden sich auch innerhalb der Wohnung Treppen. Die Bäder sind zu eng, Duschen nur über Schwellen zu betreten.
Bei Oma und Opa sind Extrawürste erlaubt
Ihren Enkeln können Großeltern oft keinen Wunsch abschlagen. Ausgiebige Fernsehnachmittage, Süßes schon vor dem Mittagessen und mit der guten Hose in den Sandkasten - bei Oma und Opa alles kein Problem. Eltern sehen diese Sonderbehandlung allerdings häufig gar nicht gern.
Auf Kinderlärm gelassen und diplomatisch reagieren
Kaum ist die Schule aus, tobt der Junge von nebenan durch den Hausflur und verwandelt die Nachbarwohnung in einen Abenteuerspielplatz - Tag für Tag, zum Leidwesen der Nachbarn. Besonders ältere Menschen leiden unter dem Lärm, den Kinder verursachen. Wer etwas dagegen tun will, muss diplomatisch sein, sagt der Diplompsychologe und Stressbewältigungstrainer Andreas Winkler.
Versicherungs-Check lohnt auch für Senioren
Auch ältere Menschen sollten alle paar Jahre ihre ihren Versicherungsschutz überprüfen. Dadurch können sie Geld sparen oder sich Ansprüche auf zusätzliche Leistungen sichern. Verträge, die Jahrzehnte alt sind, haben oft Lücken oder sind zu teuer. Darauf weist die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Finanztest" hin.
Großeltern sollten sich nicht gegenseitig übertrumpfen
Manchmal entstehen zwischen Großelternpaaren echte Konkurrenzkämpfe: Wer macht den Enkeln die tollsten Geschenke? Wer sieht die Kleinen häufiger? Wer wird inniger geliebt? "Wenn Menschen sich etwas teilen müssen, wächst schnell die Angst, dass der andere besser dasteht - das wird sich nie ganz vermeiden lassen", sagt Helga Gürtler, Diplom-Psychologin aus Berlin.
Zum Einkauf im Supermarkt gibt es kräftesparende Alternativen
Für viele Senioren ist Einkaufen eine Bürde. Zum Supermarkt laufen, Schlange stehen an der Kasse, Einpacken unter Zeitdruck, Tüten schleppen - wenn die Kraft nicht mehr reicht, müssen sich ältere Menschen das nicht mehr antun, sagt Silke Schwartau, Leiterin der Ernährungsabteilung bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Ihr Tipp: selbst einkaufen und das Schleppen anderen überlassen.