Heimliche Energiefresser im Haushalt aufspüren
Hohe Stromrechnungen und steigende Preise für Heizöl und Gas sind für viele Verbraucher Gründe, sich über Einsparmöglichkeiten Gedanken zu machen. Da die Kosten für Energie in den nächsten Jahren noch weiter anziehen werden, kommt es darauf an, den Verbrauch in den eigenen vier Wänden zu optimieren.
Bei Badmodernisierung auch an die Elektroinstallation denken
Wer sein Bad modernisiert, sollte auch gleich die Elektroinstallation auf den neuesten Stand bringen. Dabei sollten neben gültigen Normen auch die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt werden, sagt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+. Besonders am Licht sollte nicht gespart werden.
Vermieter muss keine unangemessen teuren Reparaturen vornehmen
Vermieter sind nicht verpflichtet, Reparaturen vorzunehmen, die den Wert des Gebäudes weit übersteigen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes hervor (AZ: VIII ZR 131/09). Bei der Pflicht des Vermieters zur Mängelbeseitigung gibt es eine sogenannte Opfergrenze.
Bei Niedrigzinsen möglichst hohe Tilgung vereinbaren
Die Konditionen für Baugeld sind seit Monaten historisch günstig. Zehnjährige Annuitätendarlehen liegen aktuell nur wenig über dem historischen Tiefstwert vom Juni dieses Jahres. Die Treiber hierfür sind Experten zufolge die vergleichsweise gute Konjunktur in Deutschland und die hohe Hemmschwelle der kriselnden Eurostaaten, Hilfe der EZB anzunehmen, da damit strenge Restriktionen verbunden sind.
Rechtstipp: Fernfahrer muss Reisespesen mit Alg II verrechnen
Berufstätige Hartz-IV-Empfänger müssen eine vom Arbeitgeber gezahlte Reisekostenpauschale mit dem Arbeitslosengeld II (Alg II) verrechnen. Allerdings darf das Jobcenter die Spesen nicht pauschal vom Arbeitslosengeld abziehen, sondern muss genau ermitteln, wie viel dem Arbeitnehmer nach Abzug der Kosten tatsächlich vom Arbeitgeberzuschuss bleibt. Das entschied das Bundessozialgericht.
Rechtstipp: Verloren gegangene E-Mail kann Klagefrist verlängern
Wer vom Arbeitgeber eine Kündigung bekommt, hat in aller Regel drei Wochen Zeit für eine Klage vor dem Arbeitsgericht. Nur in seltenen Ausnahmefällen lassen Arbeitsrichter eine Klage auch nachträglich zu. In einem vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschiedenen Fall hatte eine Frau Glück, deren Klage trotz 14 Tagen Verspätung angenommen wurde.