Krankengeld gibt es auch nach der Kündigung
Wer an seinem letzten Arbeitstag krankgeschrieben wird, hat trotzdem Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor, auf das die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) und der Sozialverband VdK Deutschland hinweisen (Aktenzeichen: B 1 KR 19/11 R).
Geld fürs Meisterstück
Es muss nicht immer das Meister-BAföG sein: Wer seine Berufsausbildung mit Bestnoten abgeschlossen hat und sich weiterqualifizieren will, kann Kursgebühren, Fahrtkosten oder auch Arbeitsmaterialien mit einem Weiterbildungsstipendium finanzieren. Das Stipendium ist auf drei Jahre und eine Förderung von insgesamt 6.000 Euro begrenzt.
Geringqualifizierte haben auch im Aufschwung schlechte Jobchancen
Bewerber ohne Berufsausbildung haben trotz Fachkräftemangels und sinkender Arbeitslosenzahlen schlechte Jobchancen. Wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervorgeht, wurde im Jahr 2011 nur bei jeder zehnten Stelle kein Ausbildungsabschluss vorausgesetzt.
Hochschulabsolventen bei Jobsuche mobil
Hochschulabsolventen würden für ein attraktives Jobangebot in aller Regel auch umziehen. Fast 90 Prozent der Studenten sind nach eigenen Angaben nicht auf einen bestimmten Wohnort festgelegt, knapp vier von zehn Befragten können sich auch einen Umzug ins Ausland vorstellen. Das geht aus einer Studie der Fachhochschule Erfurt und der Topos Personalberatung in Nürnberg hervor.
Buchhalter verdienen im Süden Deutschlands besser
Finanzprofis verdienen im Süden der Republik mehr Geld: Wie aus einer Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half für den Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller hervorgeht, zahlen Arbeitgeber in Baden-Württemberg die höchsten Gehälter, Schlusslicht ist Berlin.
Studie: Einstiegsqualifizierung ist sinnvoll
Die Einstiegsqualifizierung, ein betriebliches Praktikum zur Vorbereitung auf die Berufsausbildung, erfüllt offenbar ihren Zweck. Wie aus einer wissenschaftlichen Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums hervorgeht, haben in den ersten sechs Monaten nach Abschluss des Qualifizierungspraktikums fast 70 Prozent der Jugendlichen mit "Vermittlungshemmnissen" eine Ausbildungsstelle gefunden.