Geld fürs Meisterstück

Es muss nicht immer das Meister-BAföG sein: Wer seine Berufsausbildung mit Bestnoten abgeschlossen hat und sich weiterqualifizieren will, kann Kursgebühren, Fahrtkosten oder auch Arbeitsmaterialien mit einem Weiterbildungsstipendium finanzieren. Das Stipendium ist auf drei Jahre und eine Förderung von insgesamt 6.000 Euro begrenzt.

Geringqualifizierte haben auch im Aufschwung schlechte Jobchancen

Bewerber ohne Berufsausbildung haben trotz Fachkräftemangels und sinkender Arbeitslosenzahlen schlechte Jobchancen. Wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervorgeht, wurde im Jahr 2011 nur bei jeder zehnten Stelle kein Ausbildungsabschluss vorausgesetzt.

Hochschulabsolventen bei Jobsuche mobil

Hochschulabsolventen würden für ein attraktives Jobangebot in aller Regel auch umziehen. Fast 90 Prozent der Studenten sind nach eigenen Angaben nicht auf einen bestimmten Wohnort festgelegt, knapp vier von zehn Befragten können sich auch einen Umzug ins Ausland vorstellen. Das geht aus einer Studie der Fachhochschule Erfurt und der Topos Personalberatung in Nürnberg hervor.

Studie: Einstiegsqualifizierung ist sinnvoll

Die Einstiegsqualifizierung, ein betriebliches Praktikum zur Vorbereitung auf die Berufsausbildung, erfüllt offenbar ihren Zweck. Wie aus einer wissenschaftlichen Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums hervorgeht, haben in den ersten sechs Monaten nach Abschluss des Qualifizierungspraktikums fast 70 Prozent der Jugendlichen mit "Vermittlungshemmnissen" eine Ausbildungsstelle gefunden.

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