Rechtstipp: Höchstbetrag für Arbeitszimmer nur einmal absetzbar
Der Höchstbetrag für den Abzug der Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer ist objekt- und nicht personenbezogen und damit nur einmal absetzbar. Das entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg.
Wie Selbstständige ihren Firmenwagen optimal absetzen
Wer als Selbstständiger einen Firmenwagen hat, kann die Kosten dafür steuerlich voll absetzen, wenn das Auto zum Betriebsvermögen gehört. Das ist automatisch der Fall, wenn der Wagen zu mehr als der Hälfte betrieblich genutzt wird. Die Kehrseite der Medaille: Die private Nutzung muss versteuert werden.
Regattafahrt für Unternehmen steuerlich nicht absetzbar
Wenn ein Unternehmen Geschäftspartner und Mitarbeiter zu einer Regattafahrt einlädt, können die Kosten nicht als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Eine Firma hatte zu einer Fahrt auf einem historischen Segelschiff im Rahmen der Kieler Woche geladen und sich anschließend auf die steuerliche Behandlung von VIP-Logen in Stadien berufen. Deren Kosten sind steuerlich absetzbar.
Überkreuzvermietung kann im Einzelfall Steuervorteile rechtfertigen
Due sogenannte Überkreuzvermietung ist ein Steuersparmodell, das nur selten die Gnade des Finanzamts findet. Bei diesem Modell vermieten sich zwei Steuerzahler gegenseitig eine Immobilie. Der Fiskus unterstellt deswegen gerne eine versteckte Eigennutzung, die steuerlich nicht anerkannt wird. In Ausnahmefällen kann diese Vermietungsform jedoch steuerlich absetzbar sein.
Kreditzinsen bei Immobilienverkauf sind weiter absetzbar
Wer eine Immobilie verkauft hat, kann die Kreditzinsen auch dann weiter absetzen, wenn der Verkaufspreis nicht ausreicht, um die Darlehensschuld voll zu tilgen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Wie der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) mitteilt, hat der Bundesfinanzhof mit dieser Entscheidung seine frühere Rechtsprechung geändert.
Kampfhunde dürfen höher besteuert werden
Wer einen Kampfhund hat, darf höher besteuert werden als ein Halter von Tieren, die nicht als gefährlich eingestuft werden. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (Aktenzeichen: 2 S 3284/11).