Auch wer trennt, muss zahlen
Die einen trennen ihren Abfall penibel, andere Mieter des Hauses werfen gedankenlos Restmüll, Papier und Kunststoff zusammen in die Tonne. Doch am Ende zahlen alle das Gleiche. "Die Kosten für die Müllbeseitigung werden auf die Mieter von Mehrfamilienhäusern umgelegt. Sie machen etwa zehn Prozent der Betriebskosten aus", sagt der Sprecher des Deutschen Mieterbundes (DMB), Ulrich Ropertz.
Verwaltungsbeiräte dürfen nicht in laufende Geschäfte eingreifen
Verwaltungsbeiräte von Wohnungseigentümergemeinschaften dürfen nicht in laufende Geschäfte eingreifen. Darauf macht die Verbraucherschutzorganisation Wohnen im Eigentum aufmerksam. "Verwaltungsbeiräte haben die Pflicht, ihren Verwalter zu beraten und zu kontrollieren, ob er ordnungsgemäß und im Interesse der Wohnungseigentümer arbeitet", erklärt Geschäftsführerin Gabriele Heinrich.
Umweltschützer raten: Laubsauger stehen lassen
Bei den jetzt anstehenden Gartenarbeiten raten Umweltschützer, auf Laubsauger zu verzichten. "Mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern saugen die Geräte nicht nur Blätter, sondern auch unzählige für den Boden und die Vogelwelt wichtige Kleinlebewesen auf", sagt Gerhard Eppler vom Landesverband Hessen des Naturschutzbund Deutschland (NABU).
Inspektion vom Fachmann
Hausbesitzer, die ihre Haustechnik regelmäßig warten lassen, sparen bis zu 20 Prozent Energie. Die Anlagen haben dann auch eine wesentlich längere Lebensdauer. Doch während regelmäßige Inspektionen beim Auto selbstverständlich sind, wird der Check der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik gern hinausgezögert oder gänzlich vernachlässigt.
Intelligente Technik schützt vor Einbrechern
Die dunkle Jahreszeit lockt Einbrecher an. Im Spätherbst und Winter wird doppelt so oft eingebrochen wie in den Sommermonaten. Aber man kann sich schützen. "Wer keine böse Überraschung zu Hause erleben will, muss selbst aktiv werden", empfiehlt Helmut Rieche von der bundesweiten Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir".
Räume nicht überheizen
Schon kleine Änderungen im Heizverhalten erzielen eine große Wirkung. Viele Menschen überheizen ihre Wohnungen. Mit der Senkung der Raumtemperatur um drei Grad Celsius würden sie rund 18 Prozent Heizkosten sparen. Und das, ohne zu frieren. "Im Wohnzimmer sind 20 Grad komfortabel, 23 Grad wären zu viel", sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau in Baden-Württemberg.