Falsch, unvollständig, nicht nachvollziehbar
Jetzt im Herbst werden die meisten Betriebskostenabrechnungen für das Abrechnungsjahr 2011 verschickt. So manche hält eine böse Überraschung für die Mieter bereit. Denn steigende Preise für Energie und Dienstleistungen schlagen sich in den Nebenkosten nieder und führen oftmals zu hohen Nachzahlungen.
Einbruchschutzkampagne soll Wohnungen sicherer machen
Die Polizei und Kooperationspartner aus der Wirtschaft haben angesichts der wieder steigenden Einbruchszahlen eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne gestartet. Durch Wohnungseinbrüche werden in Deutschland jährlich Schäden in Höhe von rund 600 Millionen Euro verursacht. Laut Kriminalstatistik wurden 2011 133.000 Fälle registriert, ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Treppenhaus ist kein Abstellraum
Viele Mieter betrachten Hausflure und Treppen als Teil der eigenen Wohnung und stellen dort Kinderwagen, Garderoben oder Schuhregale auf. Damit versperren sie oft den Weg. Ärger mit dem Vermieter und Mitmietern ist damit programmiert. Darauf weist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen hin.
Nach Sanierung gilt aktueller Schallschutzstandard
Der Vermieter muss bei der Sanierung eines Gebäudes den aktuellen Schallschutzstandard einhalten. Wenn er das Gebäude nach der Sanierung im Mietvertrag einem neueren Baujahr zuordnet, kann der Mieter den Standard dieses Baujahrs erwarten. Das entschied das Amtsgericht Hamburg-Blankenese (Aktenzeichen: 531 C 49/11)
Vorsicht vor unerlaubter und doppelter Umlage von Betriebskosten
Mieter sollten ihre Betriebskostenabrechnung gründlich prüfen. Denn oft verstecken sich darin Positionen, die Vermieter gar nicht umlegen dürfen, informiert der Anwalt-Suchservice. So dürfen zum Beispiel Ausgaben, die für Verwaltung, Reparatur oder Instandhaltung anfallen, nicht als Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden.
Ersatz betagter Haushaltsgeräte spart Energie
Verbraucher können viel Energie sparen, wenn sie ihre in die Jahre gekommenen Haushaltsgeräte durch moderne Technik ersetzen. Die aktuellen Geräte arbeiten wesentlich effizienter als solche, die vor fünf bis zehn Jahren gekauft wurden, informiert die Deutsche Energieagentur (dena).