Die meisten Angestellten vermissen Karriereförderung
Die weitaus meisten Angestellten in Deutschland erhoffen sich von ihrem Chef Impulse für die eigene Karriere. Einer Umfrage des Personalvermittlers Robert Half zufolge wünschen sich 88 Prozent einen Vorgesetzten mit Coaching-Qualitäten. Tatsächlich gefördert sehen sich allerdings nur 58 Prozent der rund 6.000 befragten Büroangestellten.
Arbeitgeber darf privates Chat-Protokoll verwenden
Arbeitgeber dürfen Protokolle eines privaten, über den Büro-PC geführten Internet-Chats als Beweis in einem Kündigungsschutzprozess verwenden. Das gilt zumindest dann, wenn die private Computernutzung nur ausnahmsweise erlaubt war und der Arbeitgeber auf die Überwachung der Büro-Computer hingewiesen hatte. Auf ein entsprechendes Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm (Entscheidung vom 10.
Langjährig Beschäftigte profitieren von längerer Kündigungsfrist
Wer lange für ein Unternehmen arbeitet, ist nicht grundsätzlich besser vor einer Kündigung geschützt als Neueinsteiger. Arbeitgeber müssen aber bei einer ordentlichen Kündigung immerhin längere gesetzliche Kündigungsfristen einhalten.
Entfristungsklage bis drei Wochen nach Vertragsende möglich
Ein befristetes Arbeitsverhältnis läuft zum Vertragsende aus, ohne dass der Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen muss. Dennoch sind Arbeitnehmer mit Zeitvertrag nicht rechtlos, wie die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein erklärt.
Anteil der Studienanfänger ohne Abitur gestiegen
Der Anteil der Studienanfänger ohne Abitur ist in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. Mittlerweile liege die Quote der Erstsemester, die über einen Meistertitel oder einen anderen hoch qualifizierten Berufsabschluss ihre Hochschulreife erlangen, bei 2,1 Prozent.
Kleinbetrieb muss Kündigungsfrist für Langzeitbeschäftigte einhalten
Auch ein Kleinbetrieb ist an die gesetzlichen Kündigungsfristen für langjährig Beschäftigte gebunden. Die Vereinbarung einer kürzeren Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag ist rechtswidrig, wie das Landesarbeitsgericht Mainz klarstellte (Aktenzeichen: 10 Sa 25/12).